Mehrere hundert Einwendungen gegen LEX ZENTRALBAD! | Jetzt wieder gemeinsam aktiv werden!

 
Liebe Kurfürstenbadfreundinnen und -freunde,
liebe Zentralbadgegnerinnen und -gegner,
liebe Fans der Bonner Stadtteilbäder, 

im Bürgerentscheid für den Erhalt und eine Sanierung des Bad Godesberger Kurfürstenbades haben fast die Hälfte der Bonnerinnen und Bonner für den Fortbestand des Kurfürstenbades votiert. Angesagt wäre jetzt Innehalten. Und ein grundsätzliches Überdenken der bisherigen Zentralbadpläne. 

Explodierende Zentralbadkosten: 60 Mio. + X

Stattdessen verfolgen OB und Ratskoalition aus CDU, FDP und GRÜNEN weiterhin unbeirrt das Ziel, ihr ungeliebtes Zentralbad gegen gut die Hälfte ihrer Bürgerinnen und Bürger durchzusetzen. Das kann nicht gut gehen. Und das darf auch nicht gut gehen! Denn trotz mittlerweile vorliegenden ersten Kostenschätzungen von 60 Mio. Euro + X ! wollen Verwaltung und Mehrheitsfraktionen am 14.12.2017 einen entsprechenden Grundsatzbeschluss zum Bau eines Bonner Zentralbades fällen - koste es, was es wolle! Wir sagen deshalb: Nicht mit uns! Vernünftige Stadtentwicklungspolitik muss bürgernah und dezentral sein! Und Prestigeprojekte gehören nach dem Bonner WCCB-Desaster ab sofort in die Tonne!

Massive Bürgerproteste gegen Änderungen des Flächennutzungsplans

Der geplante Bau eines Bonner Zentralbads erfordert eine Änderung des Flächennutzungsplans in Dottendorf. Die vierwöchige öffentliche Auslegung der Pläne endete am vergangenen Freitag, 27.10.2017. Neben zahlreichen individuellen Einwendungen haben wir als Bürgerinitiative „Kurfürstenbad bleibt!“ während der Auslegungsfrist mehrere hundert Einwendungen  besorgter Bürgerinnen und Bürger gegen die beabsichtigte Planänderung zugunsten eines Bonner Zentralbads gesammelt. Die öffentliche Übergabe der Schreiben an die Stadtkämmerin erfolgte Ende letzter Woche im Bonner Stadthaus.

Zeit- und Handlungsdruck hausgemacht

Unsere Bedenken gegen die Änderung des Flächennutzungsplans reichen von ökologischen, verkehrs- und stadtentwicklungspolitischen bis zu ökonomischen und sozialen Aspekten. Gleichzeitig üben wir gemeinsam mit zahlreichen Einwenderinnen und Einwendern Kritik an einem offensichtlich überhasteten Verfahren, mit dem OB und Ratskoalition ihr Prestigeprojekt bis zum Kommunalwahljahr 2020 durchsetzen wollen. Mehrere hundert besorgte Bürgerinnen und Bürger gehen deshalb nun mit Einwendungen gegen Teilaspekte der Zentralbadplanungen vor. Außerdem haben wir mit einem Expertenteam die beabsichtigten Planänderungen und deren Begründungen im Detail fachlich und verfahrenstechnisch geprüft und kritisch begutachtet. Und werden nun darauf drängen, dass der von Stadt und Ratskoalition erzeugte Zeit- und Handlungsdruck nicht dazu führt, dass berechtigte Einwände und Interessen der Bürgerinnen und Bürger mit pauschalen Antworten der Verwaltung fahrlässig übergangen werden.

Gemeinsam Zentralbad stoppen! 

Wir stellen uns als Initiative "Kurfürstenbad bleibt!" gerade neu auf,  um "im zweiten Anlauf" jetzt dafür zu sorgen, dass das Kurfürstenbad ebenso wie alle anderen Bonner Stadtteilbäder erhalten, saniert und ausgebaut werden. Und wir wollen diese Neuaufstellung in Verbindung mit vielen anderen stadt- und bäderpolitischen Initiativen und Fördervereinen vollziehen. Denn ein Zentralbad steht im Widerspruch zu nachhaltiger Stadtentwicklung. Und nur dezentrale Stadtteilbäder schaffen echte Lebensqualität im Alltag und ermöglichen "einfach mal Schwimmen gehen" für ALLE in unmittelbarer Nachbarschaft.

An diesen Tatsachen hat sich seit dem Bürgerentscheid nichts geändert. Deshalb MUSS das Zentralbad am 14.12. oder in den Monaten danach gestoppt werden. Wenn nicht vom Stadtrat, dann von uns als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Daran arbeiten wir ab sofort wieder mit ganz viel Energie und Herzblut.  Mit vielen, vielen Menschen in Bad Godesberg und der ganzen Stadt. Denn klar ist doch: Uns eint der Wunsch nach Stadtteilbädern der kurzen Wege - für Beuel, für Bonn, für Bad Godesberg und für den Hardtberg. Und in diesem Punkt werden wir uns zukünftig nicht mehr auseinanderdividieren lassen.  

Wenn Sie also in Zukunft etwas für ihre Stadt und unsere Stadtteilbäder tun wollen, wenn Sie aktiv mitarbeiten, mitreden und mitdenken wollen in einer Bonner Bürgerbewegung, die sich für eine bürgernahe und stadtteilbezogene Stadtentwicklung einsetzt, lassen Sie sich in unseren Aktivverteiler aufnehmen. Jede und jeder, die oder der sich einmischt, ist eine Stimme mehr, ist eine zusätzliche Kraft und ist ein weiterer  Baustein für ein neues Bonn. Wir freuen uns über Ihre Nachricht unter kontakt@kurfuerstenbad-bleibt.de

Zentralbad stoppen!
Stadtteilbäder erhalten!
Stadt bürgernah entwickeln!

Ihre

Kurfürstinnen und Kurfürsten